Verfügbarkeit als Lebensquell
Kritische Infrastrukturen im Kontext einer sich wandelnden IT-Bedrohungslage
Von Marc Müller
Auszug:
Unter Kritischen Infrastrukturen versteht man Organisationen und Einrichtungen, deren Funktion für die Aufrechterhaltung des Gemeinwesens unabdingbar sind. In Deutschland sind die Kritischen Infrastrukturen in acht so genannte Sektoren unterteilt. Diese umfassen als technische Basisinfrastrukturen die Segmente Energieversorgung, Informations- und Kommunikationstechnologie, Transport und Verkehr, (Trink-)Wasser- und Abwasserversorgung sowie als sozioökonomische Dienstleistungs-Infrastrukturen die Bereiche Gesundheitswesen und Ernährung, Notfall- und Rettungswesen, Katastrophenschutz, Parlament, Regierung/öffentliche Verwaltung, Justizeinrichtungen, Finanz- und Versicherungswesen sowie Medien und Kulturgüter. Eine wesentliche Störung oder gar der komplette Ausfall eines oder mehrerer dieser Sektoren hätte für das öffentliche Leben in Deutschland erhebliche Auswirkungen.
