Workshop „CI-Abwehr“
- 14.06.2012
Ort: Geschäftsstelle des VSW NW, Düsseldorf
Kosten: 550,00 Euro (Mitglieder), 650,00 Euro (Nichtmitglieder) zzgl. MwSt.
Schutz vor Competitive-Intelligence-Angriffen der Wettbewerber – Aufbau eines Frühwarn- und Abwehrsystems
„Woher weiß die Konkurrenz das bloß?“ Wenn diese verblüffte Frage gestellt wird, ist meist ein sehr spezifischer Informationsgewinnungsprozess im Spiel, der auf neudeutsch Competitive Intelligence (CI) genannt wird. Die aus den USA stammende Managementpraxis ist der Königsweg, die für strategische Entscheidungen unumgänglichen Informationen über Wettbewerber und den Markt zu beschaffen, ohne gegen ethische und rechtliche Normen zu verstoßen.
Eine erfolgreiche Abwehr von Competitive-Intelligence-Bemühungen von Wettbewerbern ist nicht von einer klassischen Sicherheitsabteilung zu leisten. Hier bedarf es zusätzlich ausgebildeter CI-Abwehr-Professionals.
Im Seminar wird beleuchtet, wie man CI-Angriffe erkennt und sie erfolgreich abwehrt. Dabei werden die wichtigsten Schwerpunkte und Aspekte der CI-Abwehr anwendungsorientiert und mit Blick auf hohen Praxisnutzen dargestellt.
Inhalte
Das Seminar soll einen Überblick über CI-Schutzmaßnahmen geben. Anhand von Fallbeispielen sollen die Chancen, Risiken und Probleme bei der Abwehr von CI-Angriffen aufgezeigt werden.
Im ersten Teil wird in den Themenbereich CI eingeführt. Hier gilt es unter anderem, den Unterschied zwischen CI und Konkurrenzspionage auf der einen Seite und Marktforschung auf der anderen zu verstehen.
Im zweiten Teil „CI-Angriffe“ wird über die Arbeitsweise der CI-Experten informiert: Im Rahmen des so genannten Intelligence Cycle sammeln sie Informationen aus Primär- und Sekundärquellen und werten sie anhand bestimmter Analyseverfahren aus. Ziel ist die Aufbereitung der Informationen in anwendbares Wissen für die jeweiligen Entscheidungsträger.
Im dritten Themenbereich „CI-Abwehr“ gilt es, „feindliche“ CI-Bemühungen zu erkennen und mit Hilfe von aktiven, flexiblen und der Bedrohung angepassten Maßnahmen zu neutralisieren. Ausgehend von dem schon in zweiten Teil vorgestellten Intelligence Cycle eines Mitbewerbers oder Angreifers wird im Intelligence Protection Cycle (IPC) Schritt für Schritt ein Abwehrprozess generiert. Der IPC wird hier nicht zur Informationssammlung genutzt, sondern zum Informationsschutz. Klassische Lücken im Informationsschutz werden nicht wie im klassischen Sicherheitsbereich unverzüglich geschlossen, sondern vielmehr wird ein Risk Management vorgenommen. Gefahren und Chancen werden analysiert und entsprechende flexible auf die Situation abgestimmte Abwehrmaßnahmen ergriffen.
Zielgruppe
Security Manager Leiter aus den Bereichen Corporate Security, Risk-Management und strategische Unternehmensentwicklung Geschäftsführer, Niederlassungsleiter
